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Besondere Aufmerksamkeit zog die Arbeitsgruppe bei ihren innerstädtischen
Grabungen auf sich, die aufgrund der lokalen Presseberichte nicht unerheblich
war. Noch bevor Bagger und Baukräne anrückten, konnte die Gruppe auf dem
Gelände der Anwesen Wilhelm Löhe Str. 18 und Schießplatz 2 zu Beginn des
Jahres zwei Suchschnitte öffnen, um mögliche Aufschlüsse über frühe Siedlungsspuren
in diesem Fluß nahen Bereich zu erhalten. Zwar mußten hier die Arbeiten
frühzeitig abgebrochen werden, doch ließen sich ein mehrschichtig aufgeschüttetes
Podium als Standort des Vorgängerbaues von Wilhelm Löhe Str. 18 und Reste
der alten Gartenmauer des Lochnerschen Hesperidengartens beobachten.
An Funden ist erwähnenswert die zeitbestimmende Keramik , eine Gürtel-
oder Buchschließe aus Buntmetall und ein gedrechselter Knochenknopf, der
sich genau in die Werkstattreste der Pfarrgasse einpassen ließ und sich
damit als Produkt der Werkstätte des frühen 18. Jahrhunderts an dieser
Fundstelle zu erkennen gab.
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